Lainzerbach strasse: Rot-Schwarze Versiegelung

Grünstreifen zugunsten parkender Autos einfach zubetoniert

Versiegelung ist ein Thema, das vor allem angesichts der Klimakrise immer breiter diskutiert wird. In Österreich sind es vor allem Verkehrsflächen, die immer mehr werden, und Gegen-maßnahmen haben mit großen Widerständen zu rechnen. Ein Bespiel ist seit dem Sommer 2021 auch Hietzing zu beobachten – in der Lainzerbachstraße, bei der Nummer 214, ganz in der Nähe des Lainzer Tors. Dort wurde ein Grünstreifen mit Bäumen einfach zubetoniert, um Platz für die dort vorher illegal parkenden Autos zu schaffen – obwohl es ohnehin daneben einen Parkplatz für motorisierte BesucherInnen des Lainzer Tiergartens gibt.

Ein Antrag der Grünen vom 16. Dezember 2021, diese Versiegelung zu stoppen und dort, wo bisher illegal Autos parkten, einen Gehsteig zu schaffen und den Grünstreifen zu erhalten, wurde in der Mobilitätskommission von ÖVP und SPÖ abgelehnt und wenige Wochen später fuhren die Bagger auf.

Lainzerbachstraße 2020 (links) und 2021 (rechts)

Gerade der Lainzer Tiergarten wird auch von umweltfreundlich denkenden Besucher:innen frequentiert – diesen konnte immerhin durch eine, ebenfalls von den Grünen beantragte zusätzliche Radabstellanlage beim Lainzer Tor​​ ein attraktives Angebot zur Verfügung gestellt werden.

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