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am 25. September

Grün wirkt!

Gerhard Jordan - Erfolge nach Grünen Anträgen - Sommer 2019

​Bis zur Hietzinger Bezirksvertretungssitzung am 18. September 2019 wurden einige Anträge und noch offene Anfragen der Grünen beantwortet, wobei sich herausstellte, dass einige Anliegen erfreulicherweise umgesetzt wurden bzw. demnächst werden.

Hier drei Beispiele aus dem Sommer 2019.


Das Ende einer "langen Geschichte": Zusatztafel Sebastian-Brunner-Gasse


Im Lainzer Villenviertel ist eine Gasse nach dem katholischen Geistlichen und Publizisten Sebastian Brunner (1814-1893) benannt, der wegen seines rabiaten Antisemitismus berüchtigt ist. Bereits vor über 9 Jahren, am 23. Juni 2010, stellte die damalige grüne Bezirksrätin Ingrid Risha einen​ ​​​​Antrag auf Anbringung einer Zusatztafel​​​​​​.​ Obwohl der Antrag der Kulturkommission zugewiesen wurde, geschah jahrelang nichts, bis Bezirksrätin Andrea Diawara am 18. März 2015 neuerlich einen Antrag einbrachte, nachdem eine HistorikerInnenkommission, die alle Wiener Straßennamen "wissenschaftlich durchforstet" hatte, die Sebastian-Brunner-Gasse und die Josef-Pommer-Gasse in Ober St. Veit als "Straßennamen mitintensivem Diskussionsbedarf" eingestuft hatte.

Nach neurlichen Verzögerungen wurde mitgeteilt, dass die Anfertigung der Zusatztafeln zu den beiden Straßenschildern Ende Dezember 2018 in Auftrag gegeben worden sei und ungefähr 4 bis 6 Wochen dauere. Bei ihren Recherchen erfuhr Bezirksrätin Diawara dann 2019, dass die Straßenbauabteilung MA 28 die Tafeln bereits habe, aber auf den Auftrag durch die Bezirksvorstehung warte.Die führte zu einer neuerlichen grünen Anfrage in der Bezirksvertretungssitzung am 19. Juni 2019 und - endlich - der Montage der Tafeln im Juli 2019. 

Die Zusatztafel, bis zu deren Anbringung es neun (!) Jahre gedauert hat.

RAMPE ZUM ORTHOPÄDIEGESCHÄFT GINDL


Seit längerer Zeit schon setzte sich Grün-Bezirksrätin Dr. Lore Brandl-Berger dafür ein, dass zu dem Orthopädie-Geschäft Gindl in der Speisinger Straße 104 ein barrierefreier Zugang geschaffen wird - denn gerade dort sind viele KundInnen auf einen solchen angewiesen!  Nach einer neuerlichen Anfrage, eingebracht in der Bezirksvertretungssitzung am 19. Juni 2019, wurde mitgeteilt, dass das Projekt am 3. August 2018 zur baurechtlichen Bewilligung eingereicht und im Juli 2019 von der MA 37 bewilligt wurde. Die Errichtung der Rampe erfolgte noch im Sommer.

Grüner Erfolg - Endlich ein barrierefreier Zugang in der Speisinger Straße 104.

FAHRRADBÜGEL BEIM LAINZER TOR


Vor allem an Wochenenden fahren zahlreiche Erholungssuchende mit dem Fahrrad zum Lainzer Tor am Ende der Hermesstraße, um dort im Lainzer Tiergarten wandern zu gehen. Vom Frühjahr bis Herbst sind die 12 Fahrradbügel oft zur Gänze ausgelastet. Deshalb stellten die Grünen am 19. Juni 2019 den Antrag, die Anzahl der Bügel bei der Fahrradabstellanlage auf dem Parkplatz beim Lainzer Tor zu erhöhen, aber unter Beibehaltung des bestehenden Behindertenparkplatzes bei der WC-Anlage.

In einer Antwort vom 6. August 2019 wurde seitens der MA 28 mitgeteilt, dass das Ansuchen für die Bewilligung von weiteren Fahrradabstellanlagen an die MA 46 (Verkehrsorganisation) gestellt wurde und in Abhängigkeit des Ergebnisses einer Ortsverhandlung die Aufstellung der Abstellanlagen angeordnet werden könne.

Diese Ortsverhandlung fand schließlich am 15. Oktober 2019 statt. Es kam zur Einigung auf die Errichtung zweier Radbügel-Einheiten links neben der öffentlichen WC-Anlage sowie beim Wendepunkt beim Eingang zum Lainzer Tiergarten.

Außerdem sollen zwei weitere Radabstellanlagen, ebenfalls auf Antrag der Grünen, nahe der Speisinger Straße, bei der Kurve vor dem Haus Nr. 56, aufgestellt werden - also beim Beginn der Hermesstraße. Klubobmann Alexander Groh hat durchgesetzt, dass bei der Errichtung eine kostengünstige Variante zum Zug kommen wird, die das Bezirksbudget kaum belastet.​

Besonders an Wochenenden und Feiertagen sowie bei "Ausflugswetter" voll ausgelastet: Die Radabstellanlage beim Lainzer Tor.