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am 11. Mai

Was bringt schon die EU?

Webredaktion der GRÜNEN Hietzing - „Brüssel“ muss immer wieder als Sündenbock vor allem für PolitikerInnen, die ihre „Hausaufgaben“ nicht gemacht haben, herhalten. Doch nur wenig bekannt ist, dass die angeblich so „abgehobene, bürokratische EU“ durchaus auch positiven Einfluss auf unser tägliches Leben hat – bis hin zur Bezirksebene.

Zahlreiche Verbesserungen der Lebensqualität in Wien wurden und werden mit EU-Mitteln gefördert. Dazu gehören Vorhaben der Stadtentwicklung wie die „Seestadt Aspern“ oder die Sanierung und Belebung der Westgürtel-Zone ebenso wie kleine Projekte, z.B. die Umgestaltung von städtischen Parkanlagen, für die Gelder aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) kommt.
Der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert zahlreiche Projekte zur Qualifizierung Arbeitsloser und Jobsuchender am Arbeitsmarkt und trägt damit zur Verbesserung der Beschäftigungslage bei.

Zahlreiche Schulen vernetzen sich grenzüberschreitend und nehmen EU-geförderte Sprach- oder Kulturprogramme in Anspruch, und in ganz Wien werden Forschungsprojekte unterstützt, von denen fast alle Universitäten der Stadt profitieren. Auch eine Hietzinger Einrichtung ist dabei: die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in der Angermayergasse 1. Mit über 84.000 € wird das Projekt EDUGARD gefördert, das gemeinsam mit tschechischen Partnern Schulgrundstücke und -gärten nützt, um einen gartenpädagogischen Bildungsrahmen zu erarbeiten, mit SchülerInnen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt werden. Nähere Informationen zum Projekt EDUGARD gibt es hier​.

Auch soziale Aspekte der Landwirtschaft (Therapiegarten, „Green care“, etc.) werden gefördert.
Wir sehen also: Die EU ist viel näher als wir vermuten würden!​​

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
Auch die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik auf dem Girzenberg profitiert von EU-Förderungen.