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am 27. Mai

Park­raum­be­wirt­schaf­tung für Hietzing!

Gerhard Jordan - Die neue Studie aus dem Nachbarbezirk Liesing zeigt, dass es endlich Zeit für die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung in Hietzing wird.

Die von der Magistratsabteilung 18 in Auftrag gegebene und vom Verkehrsplanungsbüro TRAFFIX erstellte Untersuchung als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage zum Thema „Parkraumbewirtschaftung 23. Bezirk“ steht nun auch online zur Verfügung:

https://www.wien.gv.at/verkehr/parken/pdf/studie-vorher-untersuchung-liesing.pdf

Als Ergebnis der in der Studie gewonnenen Erkenntnisse wird die Implementierung einer Parkraumbewirtschaftung im 23. Bezirk grundsätzlich empfohlen.

Hinsichtlich der räumlichen Gebietsabgrenzung wurden drei Varianten untersucht, als Hauptvorschlag wird die flächendeckende PRB weitgehend im gesamten Bezirk zur prioritären Umsetzung empfohlen (Abbildung 7-1 auf Seite 59).

Ausgenommen wären nur der südwestlichste „Zipfel“ des 23. Bezirks bei der Kaltenleutgebner Straße und die „Wienerwald-Ausläufer“ westlich von Mauer.

Als Gültigkeitszeitraum wird aufgrund der Erfahrungen in anderen Wiener Außenbezirken werktags von 9-19 Uhr vorgeschlagen.

Was würde eine Umsetzung für Hietzing bedeuten?

In Hietzing ist die Diskussion über die Parkraumbewirtschaftung nicht neu, schon vor fast einem Jahrzehnt - am 23. Juni 2010 - wurde ein Antrag der Grünen (Unser Antrag aus dem Jahr 2010​​​) in der Bezirksvertretung abgelehnt.

Inzwischen hat sich die Situation geändert: Nicht nur aus Niederösterreich und aus den parkraumbewirtschafteten Bezirken im Norden (Penzing u.a.) und Osten (Meidling) parken nunmehr EinpendlerInnen entlang des Wientals, sondern bei einer Umsetzung im 23. Bezirk käme auch Einpendel-Druck aus dem Süden hinzu!

Es ist Zeit zu handeln!

Ob eine Ausweitung des „Parkpickerls“ im Rahmen der bestehenden Regelung, z.B. in einem Teil des Bezirks (Beispiel Simmering) erfolgt, oder im Rahmen einer reformierten PRB mit einem wienweit einheitlich abgestuften System (wobei die Zonen kleiner sein könnten als der ganze Bezirk), ist zweitrangig - wichtig ist, dass endlich Entscheidungen getroffen werden müssen, denn Hietzing darf nicht länger der „Gratis-Parkplatz“ für das gesamte Umland des 13. Bezirks sein!